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Die Schwerpunktfeuerwehr Uelzen war und ist immer bemüht, in der Gefahrenabwehr den Erkenntnissen der Zeit Rechnung zu tragen. Für den Fall, dass sich ein Gefahrgutunfall ereignen sollte, hat die Feuerwehr Uelzen umfangreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen, um solche Unfälle zu bekämpfen.
Einsätze hatten jedoch gezeigt, dass der notwendige Aufwand im Bereich von Gefahrguteinsätzen die vorhandene gerätetechnische Ausstattung der Ortsfeuerwehren bei weitem übersteigen würde. Weil im Bereich des Umweltschutzes weitere Aufgaben für die Feuerwehr zu erwarten war, begann man im Jahre 1998 mit der Bildung einer Einsatzgruppe für diese Einsatzbereiche.
Die Gefahrgutgruppe der Schwerpunktfeuerwehr Uelzen hat sich zwischenzeitlich bereits mehrfach bei Einsätzen bewährt. So wurden beispielsweise Messungen bei Bränden von Brand- und Zersetzungsgasen durchgeführt, aber auch bei Schadstofffreisetzungen in der Industrie und im Transportbereich, sowie bei der Bergung von Gebinden mit giftigem Inhalt wurden die Einsatzkräfte gefordert. Von einem größeren Schadensfall ist man jedoch bisher verschont geblieben.
Um mit dieser relativ geringen Personalstärke einen Einsatzerfolg sicherzustellen, müssen die Einsatzkräfte auf einen hohen Ausbildungsstand gebracht werden. Qualifizierung heißt besonders für sie, die ihre Aufgabe neben dem normalen Feuerwehrdienst freiwillig versehen, die Devise. Die Ausbildung erfolgt Praxisorientiert, enthält aber selbstverständlich ein Minimum an theoretischem Hintergrundwissen. Das Grundwissen, was im Rahmen dieser Ausbildung vermittelt wird, wird bei der Technischen Unterweisung „Gefährliche Stoffe“ auf Landkreisebene sowie an der Landesfeuerwehrschule Celle ergänzt bzw. erweitert.
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