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Hohe Waldbrandgefahr in Niedersachsen |
Forstverwaltung in Alarmbereitschaft - Beobachtungsflugzeuge unterwegs - Heide und Harz besonders gefährdet
Hannover - Angesichts andauernder Hitze und Trockenheit hat das niedersächsische Landwirtschaftsministerium auf die stark gestiegene Gefahr von Waldbränden hingewiesen. In den vergangenen Tagen habe es bereits mehrere kleine Waldbrände gegeben, sagte Ministeriumssprecher Gert Hahne am Mittwoch in Hannover. Die Forstverwaltung des Landes sei in höchster Alarmbereitschaft, Beobachtungstürme besetzt und drei Beobachtungsflugzeuge im Einsatz.
Besonders gefährdet seien die Waldgebiete in Heide, im Harz und im südwestlichen Niedersachsen. Dort sei die Waldbrandgefahr hoch (Warnstufe 4), im östlichen Landkreis Lüchow-Dannenberg sogar sehr hoch (Warnstufe 5). Wenn es in den kommenden Tagen weiter trocken bleibe, müsse man über ein Betretungsverbot für Wälder nachdenken.
Die Brände der vergangenen Tage seien vor allem durch landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge ausgelöst worden, sagte der Ministeriumssprecher. Alle Autofahrer müssten verstärkt darauf achten, Fahrzeuge mit heißem Katalysator nicht auf Waldwegen oder trockenen Wiesen zu parken. Auch das Rauch- und Grillverbot im Wald sei strikt zu beachten. Spaziergänger sollten außerdem ihr Handy mit in den Wald nehmen und bei jedem Anzeichen eines Brandes sofort die Feuerwehr benachrichtigen.
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